Mit Gründung der „GO DatenConsult“ (GOÄ-Institut) im Juni 2016 bekräftigen die Privatärztlichen Verrechnungsstellen im Verband (PVS) und die Stiftung Privatmedizin ihr Angebot, die Arbeiten rund um den Novellierungsprozess der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) durch datengestützte Analysen zu unterstützen.

Ziel der Einrichtung ist es, mögliche Informations-Asymmetrien zwischen Ärzteschaft und Kostenträgern in Bezug auf die GOÄ zu beseitigen. Denn nur eine auf validen Daten basierende allseits anerkannte GOÄ-Novelle bildet die Grundlage für ein gutes Arzt/Patienten-Verhältnis und damit für den Erhalt des hohen Niveaus des Gesundheitssystems in Deutschland.

Vor diesem gesellschaftlichen Hintergrund bündeln die PVS gemeinsam mit der Stiftung Privatmedizin ihre Kompetenzen und stellen in Zusammenarbeit mit dem Kieler Institut für Mikrodaten-Analyse (IfMDA) ein neues Datenangebot für den weiteren GOÄ-Novellierungsprozess bereit, die GOÄ-Analyse.

Das Angebot richtet sich an ärztliche Berufsverbände, ärztliche Verbände und ärztliche Verhandlungsführer im Kontext des GOÄ-Novellierungsprozesses. Die Finanzierung der Projektarbeit im GOÄ-Institut erfolgt nach dem Kostendeckungsprinzip.