Die Privatärztlichen Verrechnungsstellen im Verband (pvs) verfügen über die notwendigen GOÄ-Abrechnungsdaten in repräsentativer Breite, um eine GOÄ-Novelle aus Perspektive der liquidierenden Ärzte – ambulant wie stationär – sachgerecht mitgestalten zu können. Die Besonderheit: Die Abrechnungsdaten der PVS umfassen alle ambulanten und stationären Abrechnungstatbestände für PKV-Vollversicherte, Beihilfeberechtigte mit und ohne PKV-Versicherung, Selbstzahler (Personen ohne Krankenversicherung, GKV-Versicherte), Unfallversicherung (Berufsgenossenschaften), PKV-Versicherte mit Eigenbeteiligung, PKV-Versicherte und sonstige Versicherte mit besonderen Abrechnungsmodalitäten.

Im GOÄ-Institut, der GO DatenConsult, werden die PVS-Abrechnungsdaten als repräsentative Stichprobe für weitere Untersuchungen bereitgestellt. Die Repräsentativität der PVS-Daten wird durch Schichtungen nach Nord/Süd-, Ost/West- und Stadt/Land-Regionen sichergestellt. Darüber hinaus werden von den PVS Honorarexperten in das GOÄ-Institut entsandt, um die Arbeiten und Analysen im Interesse der Ärzte und Patienten beratend kontinuierlich zu unterstützen.

Um über diese Abrechnungsdaten Hochrechnungen für den Gesamtmarkt der Privatliquidationen zu realisieren, werden die PVS-Daten mit diversen anderen Datenquellen, u.a. der Privaten Krankenversicherer, kombiniert. Dadurch entsteht ein neues Datenangebot der Gesellschaft, die „GOÄ-Analyse“.

Letztendlich werden mit der „GOÄ-Analyse“ Honorar- und Finanz-Analysen umgesetzt, insbesondere um die folgende Frage zu beantworten:

„Wie verändert sich die Honorarsituation für Arztpraxen und Kliniken?“

Berufsverbänden, ärztlichen Verbänden und ärztlichen Verhandlungsführern wird so durch das GOÄ-Institut die Möglichkeit gegeben, Status quo-Analysen, GOÄ-Kapitelnovellierungen und GOÄneu-Reform-Analysen mit dem Team der GO DatenConsult zu erarbeiten.